Buchpräsentation: „I feel everything you say, I feel everything you hear.“ mit Jan Lankisch, Olaf Karnik und Jan St Werner

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Am Freitag dem 18.11. um 19 Uhr präsentieren wir „I feel everything you say, I feel everything you hear“, ein Buch, das Fotos und anekdotische Texte verschiedener Musiker*innen versammelt, die im Laufe der vergangenen Jahre bei dem in Köln beheimateten Week-End Fest gespielt haben. Unter ihnen sind Anadol, Roedelius, Suzanne Ciani, Scientist, Marshall Allen, Arthur Verocai, und viele andere mehr.

Zur Präsentation anwesend sind Herausgeber und Week-End Fest Veranstalter Jan Lankisch, Autor und Journalist Olaf Karnik und Musiker Jan St Werner von Mouse On Mars, der auch in dem Buch vertreten ist. Die drei werden u.a. über die Zusammenarbeit zwischen Mouse On Mars und Mark E. Smith sprechen. Das Gespräch wird auf Deutsch sein.

Eintritt ist frei



Über das Buch:

Das „Week-End Fest“ blickte 2021 auf 10 Jahre der Begegnung von über 100 internationalen Musiker*innen zurück. Seit dessen Beginn 2011 ist das eigene Fansein ein zentrales Element der Kuratoren – so entstand die Idee, die Künstlerinnen von für sie prägenden Musiker*innen, Orten oder Begegnungen erzählen zu lassen. In ‚I feel everything you say, I feel everything you hear.‘ (der Titel ist dem Song „I’m so Green“ von Can entliehen) berichten sie von entscheidenden Momenten und Erinnerungen, die bis heute nachhallen und die eigene künstlerische Identität geformt haben. Wie auch im Programm des Festivals gelingt es dem Buch, diverse Linien und Verbindungen untereinander aufzuzeigen.

Die Dub-Produzenten Adrian Sherwood und Scientist erzählen von ihrer tiefen Bewunderung für die beiden Erfinder des Dub Lee ”Scratch” Perry und King Tubby. Die Elektronik Pionierin Suzanne Ciani berichtet von ihren ersten Schritten als Musikerin und ihrer Begegnung mit Don Buchla, dem sie ihren ersten Job und ihren ersten Synthesizer zu verdanken hat. Der britische Avantgarde-Gitarrist Fred Frith schildert seine erste bizarre Begegnung mit dem Sun Ra Arkestra in New York 1979, zu dem Marshall Allen gehört. Dieser erzählt, wie er heute, im Alter von 97, das musikalische Erbe seines Meisters Sun Ra mit Stolz und Ehrfurcht kreativ weiterträgt. Indem das Buch die Fan-Perspektive der beteiligten Künstler*innen in den Mittelpunkt rückt, ergibt sich ein Konnex zum kuratorischen Konzept des Festivals selbst. Und durch ihre Stories und Anekdoten entstehen in den besten Momenten Bausteine einer neuen oder anderen Oral History der jüngeren Musikgeschichte.

Hier ist der Link zum Buch in unserem Onlineshop.

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