Den Duft hören – Natur, Naturbegriff und Umweltverhalten in China

Heinrich Geiger

28.00 

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  • Matthes & Seitz Berlin
  • 2019
  • ISBN 9783957575500
  • 307 Seiten
  • Hardcover bedruckter Schutzumschlag
  • 20.5 × 13 × 3 cm

Die Natur spielt in der chinesischen Kultur eine entscheidende Rolle. Heinrich Geiger verfolgt in seiner Studie die Entwicklung und Veränderung des chinesischen Naturbegriffs vom ersten Auftreten vor ca. 8000 Jahren über seine Behandlung bei den klassischen Denkern und Philosophen bis in die Gegenwart entfesselter Naturzerstörung. Ging man im klassischen chinesischen Denken von einer »einzigen wahren Wirklichkeit« aus, von dem Bewusstsein um die spezifische Beziehung von Innen und Außen, von Sinn und Welt, von Idee und Wirklichkeit, werden heute Vorstellungen der Veränderbarkeit und des Umbaus der Natur integriert. So verortet Geiger den Begriff Natur nicht nur geistesgeschichtlich, sondern auch lebensweltlich in seinem historischen und gesellschaftlichen Kontext.

Leseprobe

Heinrich Geiger, 1954 geboren, ist nach einem Studium der Sinologie, Philosophie, Chinesischen Kunst und Archäologie im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungszusammenarbeit tätig und veröffentlichte zahlreiche Studien zu Fragen der Ästhetik, Kunst, Philosophie, der Kulturwissenschaften und der Bildungskooperation.