Die neuen Wilden – Wie es mit fremden Tieren und Pflanzen gelingt, die Natur zu retten

Fred Pearce

22.95 

In stock

  • oekom verlag
  • 2016
  • ISBN 9783865817686
  • 336 Seiten
  • Gebunden
  • 21 × 14 × 2.5 cm

Lange Zeit war Fred Pearce’ Meinung zu invasiven Arten klar: Bärenklau, Waschbär & Co. gehören nicht nach Mitteleuropa und bedrohen die Tiere und Pflanzen, die hier heimisch sind. Doch was, wenn unsere etablierte Sicht auf Natur und Ökosysteme falsch ist? Was, wenn echter Naturschutz gerade darin besteht, die invasiven Arten willkommen zu heißen?

In seinem neuen Buch begibt sich Fred Pearce auf eine Reise um die Welt. Dabei stößt er auf dramatische Fälle, etwa den der berüchtigten Aga-Kröte, eine der invasiven Tierarten, die Australien in beängstigendem Tempo erobert und  einheimische Arten massiv bedrängt. Doch was für Einzelfälle gilt, gilt nicht für die Mehrheit. Die meisten der invasiven Tier- und Pflanzenarten sterben oder werden zu vorbildlichen Einwanderern, in vielen Fällen bereichern sie sogar die Vielfalt der Arten.

Das Buch ist eine streitbare Kritik an einem fremdenfeindlichen, rückwärts gerichteten Naturschutz, der invasive Arten als Schuldige inszeniert, statt sich mit dem Neuen konstruktiv auseinanderzusetzen. Denn gerade in Zeiten sich stark veränderter Ökosysteme und des Klimawandels brauchen wir widerständige Arten, die unsere biologische Vielfalt bereichern – und übernutzte Landschaften regenerieren.

Wissensbuch des Jahres 2016 in der Kategorie »ZÜNDSTOFF – das brisanteste Buch« >>

Leseprobe

Fred Pearce ist einer der renommiertesten Umweltjournalisten Großbritanniens, seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt (auf Deutsch u. a. erschienen: »Wenn die Flüsse versiegen« und »Das Klima von morgen«). Derzeit ist Pearce Umweltberater der Zeitschrift New Scientist und schreibt regelmäßig für den Daily Telegraph und den Guardian.

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