Elefanten – Ein Portrait

Rüdiger Schaper

20.00 

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  • Matthes & Seitz Berlin
  • 2020
  • 150 Seiten
  • Gebunden
  • 18.5 × 12.5 × 1.3 cm

Liebevoll und mit erstaunlichen Einsichten portraitiert Rüdiger Schaper das größte Landsäugetier der Welt, das zugleich zu den sanftesten zählt.

Elefantengeschichte ist Menschheitsgeschichte – und umgekehrt. Für den Menschen ist das schwerste Landsäugetier alles zugleich: Statussymbol und Fleischreservoir, Kriegswerkzeug und Arbeitstier, Rohstoffressource und Entertainer, Trophäe und Traumbild, Monster und Maskottchen. Mit ihrem sanften, aber auch reizbaren Wesen, ihrer mächtigen Masse auf säulenartigen, doch leisetreterischen Beinen und ihrer zentimeterdicken bis papierdünnen Haut vereinen Elefanten die Widersprüche des Lebens in sich. In seinem so zärtlichen wie erhellenden Portrait folgt Rüdiger Schaper den wendungsreichen Trampelpfaden realer und imaginärer Rüsseltiere durch Kultur- und Naturgeschichte, straft die Wendung vom Tölpel im Porzellanladen ebenso Lügen wie die irreführende Bezeichnung ›Dickhäuter‹, schwebt in Thailand schaukelnd auf einer Elefantin in der Höhe und lässt – die als Sensationen zur Schau gestellten Tiere vor Augen – keinen Zweifel daran, dass wir es sind, die von den Elefanten lernen können, und nicht umgekehrt. »Der Umgang mit Elefanten hat etwas ungeheuer Befreiendes: Er wirft einen mächtig auf sich selbst zurück.«

Leseprobe

Rüdiger Schaper, 1959 in Worms geboren, wechselte nach Jahren der Tätigkeit als Kultur-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung 1999 zum Tagesspiegel. 2005 übernahm er dort die Leitung des Feullitons. Neben zahlreichen Artikeln mit dem Schwerpunkt auf darstellende Kunst sowie dem 2014 erschienenen Spektakel. Eine Geschichte des Theaters von Schlingensief bis Aischylos, veröffentlichte er Biografien über Harald Juhnke, Konstantin Simonides, Karl May und zuletzt Alexander von Humboldt. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

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