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Fünfzehn Tage in der Wildnis

Alexis de Tocqueville

12.95 

In stock (can be backordered)

  • Diaphanes Verlag
  • 2013
  • ISBN 9783037343289
  • 112 Seiten
  • Taschenbuch, Broschur
  • 20.1 × 12.9 × 0.9 cm

Während seiner großen Nordamerikareise, die eigentlich den Beobachtungen des amerikanischen Rechtssystems gewidmet war und der wir letztendlich auch sein Hauptwerk »Die Demokratie in Amerika« verdanken, begab sich Alexis de Tocqueville für zwei Wochen auf Abwege. Auf der Suche nach der Wildnis und den Ureinwohnern des Kontinents durchreist er den Bundesstaat New York, überquert den Eriesee und findet schließlich fast unberührte Täler im Distrikt Michigan. Der Bericht seiner Eindrücke und Begegnungen zeichnet ein unmittelbares Bild von der Verheerung und Erschließung, der Zerstörung und Zivilisierung des Kontinents und seiner Bevölkerung.

»Das Staunen hat sich in den ›Fünfzehn Tagen in der Wildnis‹ gleichwohl noch nicht gänzlich in Analyse aufgelöst, noch vibriert die Luft, noch lösen Verwunderung und erste Einsichten einander ab. Das macht den Reiz dieser nun erstmals übersetzten Aufzeichnungen aus.« – Tobias Lehmkuhl, Der Tagesspiegel

»Der Franzose beobachtet wie ein Ethnologe – und schreibt wie immer eine hinreißende Prosa, die in der glänzenden Neuübersetzung von Heinz Jatho zu einer Mischung aus soziologischer Reportage und Abenteuerroman wird.« – Alexander Cammann, DIE ZEIT