Juni 2018 | Textem Verlag

Unser Verlag des Monats Juni 2018 ist Textem aus Hamburg!

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Der Textem Verlag veröffentlicht seit 2004 regelmäßig Prosastücke, Erzählungen und Romane von deutschsprachigen Autoren und legt parallel historische Texte wieder auf, wie zum Beispiel die wunderliche »Geschichte des Prinzen Biribinker« von Christoph Martin Wieland.

Im Textem-Programm finden sich auch wissenschaftlich-künstlerische Auseinandersetzungen mit natürlichen und kulturellen Phänomenen wie in „A brief history of meteorite falls“ von Regine Petersen, „Transplants“ von Marcia Breuer und „Geräusche, Ritornelle für eine Kunstgeschichte des Klangs“ von Michael Glasmeier.

Seit Juli 2006 bringt der Verlag das Printmagazin „Kultur und Gespenster“ heraus, in dem sich Autor*innen und Künstler*innen literarischen, kulturellen, theoretischen und politischen Themen widmen – mit Vorliebe solchen, die als abwegig, sperrig und unvermittelbar gelten. Wissenschaftliche Projekte und Befunde werden ohne didaktische Gymnastik, aber auch ohne selbstverliebtes Insider-Gemunkel vorgestellt. Themenschwerpunkte waren bisher zum Beispiel „Hochstapler“, „Märchen“, „Drogen“ oder „Radio“.

 

 

 

 

 

 

 

 

In Zeiten, da Studenten Wikipedia für eine Enzyklopädie halten und Quiz-Sendungen der allgemeinen Fortbildung dienen, eröffnete der Textem-Verlag ein universalenzyklopädisches Unterfangen mit offenem Ausgang: Den Kleinen Stimmungs-Atlas – um das Schreckensregime des fröhlichen Oberflächenwissens herauszufordern. Unser ästhetisches Verhältnis zur Welt lässt sich nicht länger allein in den Kategorien von »Hoch-«, »Pop-« oder »Subkultur« oder im Raster sogenannter Stile, Schulen und Epochen erfassen. Der »Kleine Stimmungs-Atlas in Einzelbänden« behauptet, die Lösung dieser Probleme zu liefern. In fortlaufend erscheinenden kleinen Bändchen zu je einem Lexem sortiert sich unsere Ästhetik neu.

Wir haben bisher folgende Bände in unserem Programm: »Albernheit« von Michael Glasmeier und Lisa Steib, »Passivität« von Kathrin Busch, »Geheimnis« von Florian Hadler, »Liebe« von Anna-Lena Wenzel, »Normal« von Lara Huber, »Solidarität« von Tilman Walther, „Arglosigkeit“ von Kevin Rittberger.