A Language That Is Ever Green

John Clare

28.00 

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  • Verlag Das Kulturelle Gedächtnis
  • 2021
  • 272 Seiten
  • Hardcover
  • 22 × 15 × 2.5 cm

Gedichte Englisch/Deutsch
Herausgegeben, übersetzt, kommentiert und eingeleitet von Manfred Pfister

Er ist einer der grandiosesten Naturlyriker weltweit. Einer, der genau beobachtet, sich in das, was er sieht, versenkt und eine Sprache für das Gesehene findet, ja, manchmal erfindet: John Clare (1793-1864). Seine Verse scheinen der Natur abgelauscht – „gulsh“ ist für ihn das Geräusch eines fallenden Baumes, „crumping“ das der Schritte in frischem Schnee. Zugleich ist er einer der ersten, der die Verände- rung der Natur durch den Menschen als das wahrnimmt, was sie auch damals schon ist: eine Bedrohung.

John Clares Eltern sind des Schreibens und Lesen kaum mächtig. Als Junge ist er Feldarbeiter – und wird zum Prototyp des „peasant poet“, des ungebildeten Landmanns, der anrührende Dichtung schreibt. An dem Zwiespalt zwischen vergeistigter Dichterexistenz in London und ärmlicher Provinzwelt daheim wird er schließlich zerbrechen. Die letzten 27 Jahre seines Lebens verbringt John Clare – dichtend – in einer psychiatrischen Anstalt.
In England gilt er längst als einer der Großen, in Deutschland dagegen ist er skandalträchtig unbekannt – von seiner Lyrik war bisher kaum etwas übersetzt. Erstmalig gibt es nun hierzu- lande einen ganzen Band mit Clares Gedichten, zweisprachig englisch und deutsch, ediert, übersetzt und kommentiert von Manfred Pfister. Ein Großereignis für die Poesie im deutschen Sprachraum!

Praise:

Wer nun einmal Clares «The Fallen Elm» oder «The Nightingale’s Nest» gelesen hat, der ahnt, welcher Verlust das Ende des alten England für die Betroffenen war. Die Gelegenheit zu solcher Entdeckung könnte nicht besser sein. Erstmals erscheint ein Band auf Deutsch, der sich ausschliesslich einer Auswahl von Clares Gedichten widmet – in zweisprachiger Ausgabe, von Manfred Pfister emphatisch genau übersetzt und kommentiert.
Manuel Müller, NZZ

John Clare war in der angelsächsischen Welt gut 100 Jahre von der Bildfläche verschwunden. Mittlerweile ist ein regelrechter John Clare Hype entbrannt – nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Amerika. Dabei fällt nicht nur der Begriff des „naturewritings“ sondern auch „eco criticism“ – Ökokritik.
Tanya Lieske, Deutschlandfunk

Nun ist erstmals eine Auswahl seiner Verse auf Deutsch erschienen. Manfred Pfister, deren Herausgeber und Übersetzer, hat sie mit einem kundigen Vorwort eingeleitet und in sorgfältigen Kommentaren jedes Gedicht in den Lebenszusammenhang Clares gestellt. (…) Ein Ereignis, für das ihm zu danken ist.
Angelika Overath, FAZ

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