aus dem, was sprachfähig war – Versuche einer Annäherung an Sterben, Tod und Endlichkeit

Johanna Ackva

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  • Self published
  • 2020
  • 44 Seiten
  • Softcover
  • 24 × 18 × 0.7 cm

Über mehrere Jahre hinweg führte Johanna Ackva Gespräche mit Menschen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen mit dem Tod auseinandergesetzt haben. Ihre Gesprächspartner*innen fragt sie danach, welche Erfahrungen sie mit Sterben und Trauer gemacht haben, welche Tode und Tote ihnen in Erinnerung geblieben sind, ob und wie sich das Bewusstsein um die eigene Endlichkeit in ihrem Leben manifestiert.

Unter anderen sind es eine Trauerrednerin, ein evangelischer Pastor, eine Pathologin, eine Friedhofsgärtnerin und ein Historiker, die physische und psychische Aspekte des Sterbeprozesses beschreiben, Formen und Rituale des Abschieds reflektieren. 

Ihre Erzählungen werfen ein Licht auf die Infrastrukturen und jene – geschriebenen wie ungeschriebenen – Gesetze, in denen der Umgang mit dem toten Körper geregelt ist. Zugleich bleibt ihr Sprechen über den Tod ein Sprechen über das Unsagbare und ihr Wissen ein Wissen über das Nicht-Wissbare. 

Ihre Trauer ebenso wie ihre Vorstellungen und Spekulationen über das sogenannte Jenseits zeugen von einer Grenze und Begrenztheit menschlicher Handlungsmacht, von einer existenziellen Verletzlichkeit, die – wenn auch ungleich verteilt – jede*n von uns betrifft.

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