Der Mond

Joachim Kalka

20.00 

Verfügbar bei Nachlieferung

  • Berenberg Verlag
  • 2016
  • ISBN 9783946334033
  • 104 Seiten, mit Abbildungen
  • Gebunden, Halbleinen, fadengeheftet
  • 23 × 16.2 × 1.5 cm

Monde über Monde kennen unsere Geschichten. Von »Peterchens Mondfahrt« bis »Orlando Furioso«, von ­Goethes Gedichten bis zum Werwolf. Oliver Hardys Mondgesicht singt »Lazy Moon«, Münchhausen muss seine Axt in den Kratern suchen, und die NASA hat die Mondlandung bekanntlich im Studio gedreht. Wir erzählen uns stets aufs Neue vom Mond, weil er doch ­immer wieder über den Wäldern und Dächern der Städte steht, unbeständig, ewig verlässlich, eine ­Fläche, der wir unsere Wünsche und Ängste einschreiben und die wir mit unseren Phantasien bevölkern. Ein Buch wie eine Gedankenlandschaft – hell strahlend, verliebt, gelehrt, und wie sein Gegenstand magisch wandelbar.

Joachim Kalka geboren 1948, lebt als Autor, Kritiker und Übersetzer in Leipzig. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verlieh ihm 1996 für sein Übersetzungswerk – insbesondere für die Übertragungen der Romane von Gilbert Sorrentino – den Johann-Heinrich-Voß-Preis und wählte ihn 1997 zum Mitglied. 2009 nahm ihn die Bayerische Akademie der Schönen Künste auf. Neben zahlreichen Übersetzungen für den Berenberg Verlag übertrug er Werke von Angela Carter, Guillermo Cabrera Infante, Arthur Machen, Peter Matthiessen, Martin Amis, Russell Hoban, Gilbert Sorrentino und Jean-Noël Pancrazi.

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