Der unerträgliche Gaucho

Roberto Bolaño

16.90 

Vorrätig (kann nachbestellt werden)

  • Verlag Antje Kunstmann
  • 2006
  • ISBN 9783888974465
  • 189 Seiten
  • Gebunden mit Schutzumschlag
  • 19.4 × 13 × 2 cm

„Vielleicht will ich sagen, dass Reisen, Sexualität und Bücher Wege sind, die nirgendwohin führen. Und trotzdem sollte man sich auf diese Wege begeben, sich in sie verlaufen, um sich wiederzufinden oder – wenn man Glück hat – das Neue zu finden, das es schon immer gab.“ – Roberto Bolano.

„Vor vielen Jahren hatte ich einen Freund, der hieß Jim, und seitdem habe ich nie wieder einen so traurigen Nordamerikaner gesehen. In Mittelamerika wurde er mehrmals überfallen, was außergewöhnlich erschien für jemanden, der ein Marine und als Soldat in Vietnam gewesen war. Keine Kämpfe mehr, meinte Jim. Ich bin jetzt Dichter und suche das Außergewöhnliche, um es mit gängigen, geläufigen Worten auszudrücken.“ „Gängige, geläufige Worte“, das ist die Tonlage dieser fantastischen, weltläufigen Geschichten: Ein pensionierter Rechtsanwalt flieht aus dem korrupten Buenos Aires in die Pampa und trifft dort zu seinem Erstaunen nur friedfertige Bauern und kannibalische Kaninchen an. Und Jim, der Todtraurige, erliegt den Zaubermächten Mexikos.

„Dieses Buch zeigt nun noch einmal den ganzen Bolano, in einer Reihe luzider Texte, der Krankheit abgerungen, in Erzählungen von kunstvoller Beiläufigkeit, halb realistisch, halb phantastisch.“ Uwe Stolzmann, Deutschlandradio