Die erstaunlichen Sinne der Tiere

Ed Yong

34.00 

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  • Verlag Antje Kunstmann
  • 2022
  • 528 Seiten
  • Hardcover mit Leseband
  • 22 × 15 × 4.3 cm

Jede Spezies auf der Erde nimmt nur bestimmte Reize aus ihrer jeweiligen Umwelt wahr: welche, wie und warum genau, das birgt verblüffende Entdeckungen. Wissenschaftsjournalist Ed Yong nimmt uns mit auf eine erstaunliche Reise zu den Sinnen der Tiere. Nur wenn wir darum wissen, was sie sehen und wie sie die Welt erleben, können wir schützen, was im Begriff ist, verloren zu gehen.

Wir begegnen Käfern, die von Feuer angezogen werden, Schildkröten, die die Magnetfelder der Erde aufspüren können, Fischen, die Flüsse mit elektrischen Botschaften füllen. Wir erfahren, dass die Schuppen im Gesicht eines Krokodils so berührungsempfindlich sind wie die Fingerspitzen eines verliebten Menschen; dass der Riesenkalmar mit seinen fußballgroßen Augen seinen Feind, den Pottwal, erkennen kann; warum Blätter synchron zum Rhythmus der unhörbaren Gesänge balzender Buckelzikaden vibrieren und was für einen komplexen Sehsinn Kammmuscheln besitzen. Wir entdecken, was Bienen in Blüten sehen, was Singvögel in ihren Melodien hören.
Doch indem der Mensch die Sinne der Tiere durch Lichtverschmutzung, Lärm und andere Reizüberflutungen aus dem Gleichgewicht bringt, gefährdet er die Artenvielfalt und den Reichtum der Natur. Nur wenn wir darum wissen, was sie sehen, wie sie die Welt erleben, können wir schützen, was im Begriff ist, verloren zu gehen.
»Absolut überraschend, als würde man mit Alice ins Wunderland treten … die perfekte Mischung aus Offenbarung, Neugier, Wissenschaft, großartiger Prosa und Wunder.«
– Andrea Wulf, Autorin von »Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur«
»Ein Lesevergnügen …, das zu einem radikalen Umdenken über die Grenzen dessen anregt, was wir wissen – sogar dessen, was die Welt ist. Ein großartiges Buch. Und, so dachte ich mir, als ich es fertiggelesen hatte, eine großartige Welt.« – Sunday Times

Ed Yong, geb. 1981, ist Wissenschaftsjournalist und schreibt für The Atlantic. Seine Berichterstattung über das Coronavirus wurde mit dem Pulitzerpreis und dem George Polk Award geehrt. Er veröffentlichte Artikel und Reportagen u.a. auch in National Geographic, New Yorker, Wired, Nature und der New York Times. Zuletzt erschien »Winzige Gefährten« (2018), ein New-York-Times-Bestseller. Er lebt in Washington DC.

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