Flaneur in Paris

Guillaume Apollinaire

16.00 

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  • Friedenauer Presse
  • 2018
  • ISBN 9783932109874
  • 132 Seiten
  • Klappenbroschur
  • 18.2 × 12.2 × 1.2 cm
Es waren die Geheimnisse und Geschichten der stillen Winkel, die Guillaume Apollinaire (1880–1918) an Paris faszinierten. Als Flaneur in Paris richtet er seinen Blick auf die vom Verschwinden bedrohte vormoderne Stadt der Exzentriker und die hässlichen, industriellen Erscheinungen der Moderne. Die hier vorliegenden Streifzüge, sie erschienen kurz nach Apollinaires Tod, zeigen seine Vorliebe für das Überraschende, Regellose, für den poetischen Reiz von abgerissenen Plakaten und Graffiti, für Überblendungen von Realität und Fiktion. »Apollinaire war Dichter, ja Mensch, à propos de tout et de rien. Er hat sich mit so angespanntem Fühlen an den Augenblick verloren und doch, zugleich, so eigenwillig im Vergangenen behagt, daß er viel eher als irgendwelchen Dichtern oder Künstlern den großen anonymen Schöpfern der Pariser Mode vergleichbar ist.« Walter Benjamin über den Band 1929 in seiner Rubrik »Bücher, die übersetzt werden sollten«

Guillaume Apollinaire, wurde 1880 in Rom geboren. Nach seiner Kindheit in Rom, Nizza u. Cannes ging er nach Paris, wo er als Bankangestellter arbeitete und nebenbei Gedichte schrieb und einige kleinere Zeitschriften verlegte. In Paris begegnete er u.a. Pablo Picasso und Max Jacob. 1910 publizierte er unter dem Titel »L’Hérésiarque & Cie« einen Sammelband mit seinen Erzählungen. Das Buch wurde für den Prix Goncourt nominiert. Vor allem mit seiner Lyrik gehört er zu den bedeutendsten französischen Autoren des frühen 20. Jahrhunderts. Er prägte die Begriffe Orphismus und Surrealismus. Er starb 1918 in Paris.

Nachwort: Gernot Krämer
Übersetzung: Gernot Krämer