I Seem To Live – The New York Diaries Vol. 1, 1950 – 1969

Jonas Mekas

38.00 

Vorrätig

  • Spector Books
  • 2019
  • ISBN 9783959052887
  • 1000 pages
  • Softcover
  • 21.5 × 16 × 5 cm

I Seem to Live. The New York Diaries, 1950–2011 ist Jonas Mekas’ literarisches Schlüsselwerk. Der erste Band dieses Magnum Opus, der die Zeit von 1950 bis 1969 umfasst, erscheint posthum, ein Jahr nach Mekas’ Tod. Es steht gleichberechtig neben seinem filmischen Werk, das er zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Adolfas entwickelte, als sie nach New York kamen. 1954 gründeten die Brüder die Zeitschrift Film Culture, ab 1958 schrieb Jonas eine wöchentliche Kolumne für die Village Voice. In diesen Jahren machte er sich mit seinen Texten, seinen Filmen und seinem unermüdlichen Einsatz für die Kunst einen Namen als Pionier des US-Avantgardekinos mit hochentwickeltem Sensorium für die New Yorker Kunstszene.

„Jonas Mekas war eine Naturgewalt ­– ein unerschöpfliches künstlerisches Energiefeld. Er kümmerte sich nicht um Genres und brach alle Regeln, weil ihm die reine Expression, das Experiment immer wichtiger waren als Konventionen und Erwartungen. Er war und bleibt einer der inspirierendsten Künstler, die mir je begegnet sind, sozusagen der Kung-Fu-Meister der Poeten. Lang lebe Jonas Mekas!“ (Jim Jarmusch)

“Given the scope of the material, one might certainly feel disoriented by the sheer magnitude of the thoughts, images, stories, correspondences, the weight of time is felt concretely here, whereas in Mekas’s filmic work, time is both deeply felt and yet escaped, danced around. … This collection is not just a survey of moments from a single life lived, but a work of dedicated portraiture of life itself.” (Conor Williams​, Interview Magazine)