Im Urwald gibt es viel zu tun

Mauricio Gatti

16.00 

Vorrätig

  • Berlin Biennale
  • 2019
  • 44 pages
  • Softcover
  • 24 × 16 × 0.5 cm

Mauricio Gattis Fabel Im Urwald gibt es viel zu tun beruht auf Briefen aus der Gefangenschaft. Während er in einer Militärkaserne in Montevideo inhaftiert war, schickte der junge Anarchist die Worte und Zeichnungen seiner dreijährigen Tochter Paula. Gattis Genoss*innen der anarchistischen Kommune Comunidad del Sur veröffentlichten die gesammelten Briefe 1972 in einem Buch. Es ist die Geschichte eines Elefanten, einer Schlange, einer Schildkröte, eines Seehunds und eines Vogels. Sie werden von einem Jäger, der nichts vom Urwald versteht, in den städtischen Zoo verschleppt, wo sie ihr Zuhause und ihre Kinder vermissen. Die Fabel über politische Gefangenschaft für alle Altersgruppen wurde in den 1970er- und 1980er-Jahren mehrfach von kleinen Organisationen der internationalen Solidaritätsbewegung, die politische Geflüchtete aus Lateinamerika unterstützte, veröffentlicht.

Unter anderem erschien Im Urwald gibt es viel zu tun in der DDR als Malbuch. Auf diesem basiert unsere deutsche Version. Zudem haben wir Gattis Originaltext erstmals ins Englische übersetzt. Beide Ausgaben wurden im Herbst 2019 von der 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst herausgegeben.

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