Kultur der Affen

Anselm Franke, Hila Peleg (Hrsg.)

29.00 

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  • Spector Books
  • 2015
  • ISBN 9783959050005
  • 220 Seiten, mit zahlreichen schwarz/weiß- und Farbabbildungen
  • Fadengeheftete Broschur, Deutsch
  • 25.5 × 18 × 1.5 cm

Mit Beiträgen von Christophe Boesch, Astrid Deuber-Mankowsky, Ines Doujak mit John Barker und Matthew Hyland, Cord Riechelmann u. a.

»Kultur der Affen« widmet sich der langjährigen kulturellen wie wissenschaftlichen Auseinandersetzung des Menschen mit seinen nächsten Verwandten. In der westlichen Geschichte der Moderne stehen Darstellungen von Affen traditionell für die Abwesenheit von Kultur. Als Grenzfigur zwischen Mensch und Tier spielt der Affe schon seit der Antike eine zentrale Rolle im Narrativ des zivilisatorischen Fortschritts. Die parallel zur Ausstellung erscheinende Publikation jedoch will mehr als Affendarstellungen nur als Zeichen von Differenz in den Blick zu nehmen. Künstlerische Arbeiten, Dokumente aus Populärkultur und Geschichte der Primatologie geben Einblick in das, was die Wissenschaftshistorikerin Donna Haraway »Primatenordnung« nennt: ein Spiegelkabinett der wissenschaftlichen und kulturellen Projektionen, in dem der Affe von einem Instrument der menschlichen Selbstdefinition zum Testfall für die Möglichkeit der Neugestaltung menschlicher »Natur« wurde. »Ape Culture/Kultur der Affen« im Haus der Kulturen der Welt in Berlin, vom 30. April bis 6. Juli 2015.