Menschenzeit – vergriffen

Christian Schwägerl

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  • Goldmann
  • 2012
  • ISBN 9783442157235
  • 382 Seiten
  • Taschenbuch
  • 18.8 × 12.5 × 2.5 cm

Zerstören oder gestalten? Die entscheidende Epoche unseres Planeten

Wie wir die Welt von morgen erschaffen

Der renommierte Wissenschaftsjournalist Christian Schwägerl beschreibt, warum wir schon längst im „Anthropozän“, der Menschenzeit leben – einer Epoche, in der der Mensch dabei ist, seinen Planeten in atemberaubender Geschwindigkeit zu verändern. Die Technologien der Neuzeit haben eine explosionsartige Produktionssteigerung ermöglicht, begleitet von einem dramatischen Bevölkerungswachstum. Rapider Klimawandel, Artensterben und ein zunehmend fragiles Ökosystem hängen wie ein Damoklesschwert über dem ungebremsten Aufstieg einer Spezies, die die Erde unwiederbringlich verändert hat. Wir leben in jeder Beziehung auf Pump und maßen uns eine Mitschöpferrolle an, für die wir möglicherweise nicht reif genug sind. Der Weg kann aber nicht zurückführen in eine idealisierte Vergangenheit, sondern nur vorwärts in eine Welt, in der die Wissenschaft der Nachhaltigkeit dient und Selbstbeschränkung die Tugend eines gemeinschaftsfähigen Zukunftsmenschen ist.

Ein im wahrsten Sinn des Wortes epochales Buch, das dem kurzsichtigen Kleinklein der Tagespolitik ein großes Bild der Menschheitsentwicklung entgegensetzt. Eine Mahnung, die aufrüttelt und zum Handeln aufruft – damit die nächste Erdepoche nicht ohne uns stattfindet.

Christian Schwägerl ist Journalist, Autor und Biologe. Er hat zwischen 1997 und 2012 als Redakteur und Korrespondent für die Berliner Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL gearbeitet und dort Themen wie Umwelt, Energie, Forschung, Technologie und Biomedizin betreut. Schwägerl lebt in Berlin und arbeitet seit 2012 selbständig für GEO, ZEIT Wissen, Cicero und andere Medien. 2014 hat er die Masterclass „Zukunft des Wissenschaftsjournalismus“ für die Robert-Bosch-Stiftung und das Reporter-Forum geleitet. Für seine Arbeit hat er mehrere Preise bekommen, darunter den „Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus“ und den „Econsense Journalistenpreis“ des Forums Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft. Schwägerls erstes Buch „Menschenzeit“ (Riemann, 2010 und Goldmann, 2012) hat das „Anthropozän-Projekt“ am Haus der Kulturen der Welt Berlin und die Sonderausstellung „Willkommen im Anthropozän“ am Deutschen Museum München inspiriert.