posse mag #1 – Patterns of Pleasure

Posse Mag

12.00 

Vorrätig

  • Posse Mag
  • 2022
  • 138 pages
  • Softcover, Magazine
  • 28 × 23 × 2 cm

Rauschartige Zustände der puren Freude erleben wir als tiefe innere Regungen, die sich durch ihre Einzigartigkeit auszeichnen. Hochgefühle verwei-gern sich einer Reinszenierung. Und dennoch (oder gerade deshalb) bemühen wir uns um ihre Wiederholbarkeit. Wenn wir von Patterns of Pleasure sprechen, dann von jenen unvollkomm-enen Mustern, die in dem Versuch entstehen, Begehren und Befriedigung ineinander aufzulösen: Verschiebungen, Störmomente, Knoten, kleine Lücken und Differenzen, die sich neu besetzen lassen. Der Erfahrung von Lust wohnt somit ein Potenzial der Transformation inne: Sie bezeichnet unsere Fähigkeit, uns mit der Welt in Beziehung zu setzen und von ihr verändert zu werden.

Die erste Ausgabe von posse widmet sich der Erfahrung von Lust (und Unlust) in all ihren erdenk-lichen Erscheinungsformen und Mustern. Sie handelt von surrealen Traumszenarien und glori-fizierten Suiziden; von der Lust am Text und der Frage, an welche Orte uns das Schreiben führen kann; von rauschartigen Zuständen zwischen Selbstversunkenheit und Außer-Sich-Sein; von schmerzhaften Erkenntnissen und ekstatischen Höhepunkten; vom Begehren nach Symbiosen mit dem Mehr-als-Menschlichen; von Einsamkeit, Fatigue und unstillbarer Schaffenslust; von Gelüsten nach Macht und Gespenstern unserer Gegenwart; von der sprachlichen (Im)Materialität von Sexualität und der lustvollen Suche nach poetischen Störmomenten; von den Weltzugängen, die im Nichtstun und der Passivität verborgen liegen; von Freizeit, Luxus, Solidarität und den utopischen Potenzialen queerer Räume.

Leseprobe

Mit Beiträgen von Alix Stria, Anna Freytag, Antonia Wetzel, Commie Cakes, Eva Zirker, Evie Recken-drees, Frederik Luszeit, Katharina Stahlhofen, Katy Hundertmark, Natascha Maier, Olivia Golde, Phillip Meinert, Vanessa Bosch und Victoria Parker.

 

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