Snake Legs

Max Zerrahn

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  • White Belt Publishing
  • 2019
  • ISBN 9783000646294
  • 144 pages
  • Softcover
  • 19 × 14.2 cm

蛇⾜ Snake Legs

In dem Film „Sans Soleil“, des französischen Regisseurs Chris Marker, liest eine Erzählerin aus Briefen des fiktiven Kameramanns Sandor Krasna. Er schreibt aus Japan: „Ich habe die Welt bereits mehrfach umrundet, heute interessieren mich nur noch Banalitäten.“

Snake Legs. Der Titel des ersten Fotobuches des Berliner Fotografen Max Zerrahn hat seinen Ursprung in dem gleichnamigen japanischen Sprichwort. Die Redewendung zeigt das Unnötige am Konzept der Schlangenbeine auf und überträgt die Redundanz dieser auf Alltagssituationen.

Die Fotografien, allesamt 2019 in Japan aufgenommen, zeigen stille Momente und vermeintliche Alltags-Miniaturen, fernab der typischen Fern-Ost-Klichees. Statt Nippon-Pop und grellen Farben, macht sich eine mystisch-rätselhafte Stimmung breit.

Es stehen sich spitze Steine und Hochhäuser gegenüber, eine gesichtslose Eule, ein Auge liegt auf Straße, eine Leiter schwebt im Himmel.

Fernab der Menschenströme, aus beobachtender Distanz, fotografiert er Dinge – auch Menschen, aber keine Gesichter-, zeigt das Leicht-zu-übersehende, das Liegengelassene, die flüchtigen Spuren die der Mensch in der urbanen Landschaft zurücklässt.

Max Zerrahn lebt und arbeitet als freischaffender Fotograf in Berlin. Zu seinen Kunden zählen Brand Eins, Suhrkamp, ZEITmagazin, Rowohlt, Deutsche Oper Berlin, Ableton, Spex, Mute Records, Staatsakt Records, Spiegel Wissen u.a.

 

www.maxzerrahn.com

Instagram: @maxzerrahn