Tagebuch IV

Henry David Thoreau

26.90 

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  • Matthes & Seitz Berlin
  • 2019
  • ISBN 9783957571731
  • 350 Seiten
  • Gebunden
  • 19 × 12.2 × 2.5 cm

In diesem Jahr 1852 beginnt sich Henry D. Thoreau mit der Fotografie zu beschäftigen und mit den Einflüssen des Lichts auf die Wahrnehmung. Immer häufiger werden seine Spaziergänge im Mondschein, der für ihn die Dinge genauer erscheinen lässt als die Ausleuchtung durch die pralle Sonne. Detailreiche und systematische Beobachtungen der Schneeflut, dann der durch das Tauwasser verursachten Wasserflut, regen weitreichende Reflexionen über die Veränderungen der Landschaft und die Einflüsse des Klimas auf die Natur an. Der Leser begleitet Thoreau in seinem Gang durch die Jahreszeiten, der dessen Sinne für die Details der uns umgebenden Welt schärft.

Henry David Thoreau (1817–1862), einer der Urväter des Nature writing, war Privatsekretär von Ralph Waldo Emerson und baute auf dessen Waldstück beim Waldensee eine Blockhütte, in der er zwei Jahre lebte und darüber ›Walden oder Leben in den Wäldern‹ schrieb. Als er verhaftet wurde, weil er vier Jahre keine Wahlsteuern gezahlt hatte, verfasste er den Essay ›Über die Pflicht zum Ungehorsam gegenden Staat‹. Bis heute übt er großen Einfluss auf Generationen von Schriftstellern und Künstlern aus und dient als Vorbild für »zivilen Ungehorsam«.

Übersetzung: Rainer G. Schmidt

 

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