Das Recht als Hort der Anarchie

Hermann Amborn

18.00 

Verfügbarkeit: In Stock

  • 2016
  • ISBN 978-3-95757-240-0
  • 285 Seiten
  • Softcover, Klappenbroschur
  • 18.8 x 11.6 x 2 cm

Gesellschaften ohne Herrschaft und Staat

Dass sich gesellschaftliches Zusammenleben auch anders als in Form hierarchisch aufgebauter Staaten organisieren ließe, ist für viele Mitglieder westlicher Gesellschaften kaum vorstellbar. Doch auch abgesehen von den Träumereien romantischer Utopisten gibt es heute funktionierende Gesellschaften jenseits staatlicher Einflüsse, die auf Rechtsverfahren und Problemlösungsmechanismen ohne Herrschaft basieren. Anhand empirischer Untersuchungen in nicht-hierarchischen Gesellschaften am Horn von Afrika stellt diese Studie staatliche und herrschaftsfreie Gemeinschaftsordnungen einander gegenüber und analysiert die institutionellen Elemente eines anarchischen Miteinanders, die durch Konsensfindung und ethisch basierten Integrationsmechanismen zur Stabilisierung dieser Gesellschaftsform beitragen, was auch für die westliche Welt Anregungen bietet.

Reihe: Fröhliche Wissenschaft.

Pressestimmen:

»Hermann Amborns Studie kommt zur rechten Zeit, weil sie hilft, die Enge und Unvermeidlichkeit unseres Paradigmas zu verlassen. In einer Zeit, in der die Gewissheiten unserer westlichen Gesellschaft fragwürdig werden, der Staat immer öfter die Kontrolle verliert und zuweilen das Gewaltmonopol des Staates in den Zweifel gerät, ist es immer wichtig, kritisch und schonungslos über unsere Gesellschaft, über unsere Werte und Normen nachzudenken. Und sei es nur, um sich ihrer zu vergewissern.« – Klaus-Rüdiger Mai, Deutschlandradio Kultur

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