Das Tigerei

Nele Brönner

Ab 4 Jahren

15.00 

Verfügbarkeit: kann bestellt werden

  • NordSüd Verlag
  • 2018
  • ISBN 978-3314104312
  • 32 Seiten
  • Gebunden
  • 29 x 22.5 x 2 cm

Gewählt, prämiert und besprochen von der Deutschen Akademie für Kinder-und Jugendliteratur

Hermann der Tiger, würdigster aller Zoobewohner, ist genervt: Alles Angeber um ihn herum! Als ausgerechnet ihm ein Ei in die Tatzen fällt, wird der alte Querulant sanfter. Hermann beginnt das Vögelchen zu umsorgen. Und der kleine Vogel fühlt sich durch seinen großen, gestreiften Papa gut beschützt. Der starke Tiger weckt ungeahnte Kräfte in ihm. Hermann erkennt, er muss Klartext mit ihm reden; aber lieber nicht heute …

„Wie Katja Gehrmanns tierische Adoptionsgeschichte «Gans, der Bär» spielt auch «Das Tigerei» auf den Verhaltensbiologen und Gänsevater Konrad Lorenz an, doch in punkto Technik und Stil unterscheiden sich die Illustrationen stark. Nele Brönner zeichnet mit Fineliner, Marderhaarpinseln und farbigen Tuschen auf Papier, oft auf mehreren Blättern, die sie dann in einem nächsten Schritt am Computer zusammenbaut. Bild und Text entstehen im «Ping-Pong-Verfahren», wie sie selbst sagt. Ein klarer Vorteil, wenn beides aus einer Hand kommt. Ganz bewusst präsentiert Brönner nach ihrem ersten Bilderbuch «Affenfalle», für das sie 2015 mit dem Nachwuchs-Preis «Serafina» ausgezeichnet wurde, ein Kontrastprogramm. Nun stehen satte Farben und exotische Pflanzen im Mittelpunkt. Um die Tiere in ihren Bilderbüchern zeichnen zu können, geht sie in den Zoo und studiert zunächst ihr Aussehen. In einem zweiten Schritt abstrahiert sie aber und stellt die Bewegung und die Körpersprache in den Fokus, um deutlich zu machen, was die Tiere denken und fühlen.“ – Antje Ehmann, Buch&Maus

Nele Brönner, *1977 in Marburg/Lahn, lebt und arbeitet als Illustratorin, freie Künstlerin und Comic-Zeichnerin in Berlin. Sie studierte Visuelle Kommunikation an der UdK Berlin, der Politecnico di Milano und der Accademia di Brera. Ihre Arbeiten werden in Magazinen, Büchern und Zeitungen publiziert (taz, Le Monde diplomatique,Stadtaspekte).