Die analoge Revolution

Christian Schwägerl

22.99 

Vorrätig

  • Riemann Verlag
  • 2014
  • ISBN 978-3-570-50137-5
  • 320 Seiten
  • Gebunden
  • 21.6 x 14 x 2.8 cm

Wenn Technik lebendig wird und die Natur mit dem Internet verschmilzt

Die „digitale Revolution“ hat in jüngster Zeit ihre dunkle Seite gezeigt. Droht eine Zukunft, in der jeder Mensch lückenlos von Google und Geheimdiensten überwacht wird, in der Maschinen die Natur ersetzen und Online-Konsum die Umweltzerstörung anfacht? Christian Schwägerl beschreibt konkrete Gefahren, wenn die analoge Welt von Mensch und Natur durch die falschen Kräfte kontrolliert wird. Vor allem aber entwickelt er in diesem Buch Alternativen und eröffnet neue Perspektiven. Bei der „analogen Revolution“ geht es darum, die Macht über Daten demokratisch zu verteilen und Menschen mit der ganzen Fülle des Lebens auf der Erde zu verbinden.

Christian Schwägerl ist Journalist, Autor und Biologe. Er hat zwischen 1997 und 2012 als Redakteur und Korrespondent für die Berliner Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL gearbeitet und dort Themen wie Umwelt, Energie, Forschung, Technologie und Biomedizin betreut. Schwägerl lebt in Berlin und arbeitet seit 2012 selbständig für GEO, ZEIT Wissen, Cicero und andere Medien. 2014 hat er die Masterclass „Zukunft des Wissenschaftsjournalismus“ für die Robert-Bosch-Stiftung und das Reporter-Forum geleitet. Für seine Arbeit hat er mehrere Preise bekommen, darunter den „Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus“ und den „Econsense Journalistenpreis“ des Forums Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft. Schwägerls erstes Buch „Menschenzeit“ (Riemann, 2010 und Goldmann, 2012) hat das „Anthropozän-Projekt“ am Haus der Kulturen der Welt Berlin und die Sonderausstellung „Willkommen im Anthropozän“ am Deutschen Museum München inspiriert.