Hexengewisper. Warum Märchen unsterblich sind

Michael Maar

20.00 

Verfügbarkeit: In Stock

  • Berenberg Verlag
  • 2012
  • ISBN 978-3-937834-53-5
  • 80 Seiten
  • Gebunden, Halbleinen, fadengeheftet
  • 23 x 16.2 x 1 cm

Hänsel und Gretel – eine verborgene Geschichte des dreißigjährigen Krieges? Der Entdeckungskünstler Michael Maar hat der Weltliteratur schon manche Geheimnisse abgelauscht, die nur er kennt. Sein dankbares Opfer sind hier Werke, die fast jeder kennt: jene archaischen, aus tiefen, vorzeitlichen Quellen schöpfenden Gebilde, die man Märchen nennt und denen die Gebrüder Grimm ihre wohl­anständig bürgerliche Fassade verpasst haben. Michael Maar zeigt, wo es bei Rotkäppchen und Dornröschen anzüglich wird, warum es unter dem Machandelboom so grausam zugeht, aber auch, was der große Hans Christian Andersen in seine Meerjungfrau hinein geheimnisst hat.

Michael Maar geboren 1960 in Stuttgart, lebt in Berlin. 1995 erhielt er für eine Arbeit über Thomas Mann den Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der er seit 2002 angehört. 2000 erhielt er den Lessing-Förderpreis für Kritik und 2002 war er Gastprofessor in Stanford. Veröffentlichungen u. a.: »Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte« (2002), »Die Glühbirne der Etrusker«(2003), »Lolita und der deutsche Leutnant« (2005). 2007 erschien im ­Berenberg Verlag »­Leoparden im Tempel« und 2009 »Proust Pharao«. Seine Nabokov-Studie »Solus Rex« stand 2008 auf der Shortlist für den Leipziger Buchpreis. Für den London Review of Books ist Michael Maar »der begabteste deutsche Literaturkritiker der jüngeren Generation«. 2010 wurde ihm von der Akademie der Künste Berlin der Heinrich-Mann-Preis für Essayistik verliehen.

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