Matisse und sein Garten

Samantha Friedman, Cristina Amodeo

Ab 5 Jahren

20.00 

Nicht vorrätig

  • Diogenes
  • 2017
  • ISBN 978-3-257-02139-4
  • 44 Seiten
  • Hardcover, Pappband
  • 30.3 x 23.3 x 1.2 cm
Aus dem Amerikanischen von Kati Hertzsch. Mit ausklappbaren Tafeln

Als der Künstler Henri Matisse eines Tages die Silhouette eines Vogels aus Papier ausschneidet, ist ihm noch nicht bewusst, dass sich seine Kunst damit in eine völlig neue Richtung entwickeln würde. ›Matisse und sein Garten‹ erzählt im Stil des Künstlers, wie sein Alterswerk entstand. Es ist die Geschichte eines Mannes, der bis an sein Lebensende neugierig und aufmerksam blieb und dem es gelang, mit Schere und farbigen Papieren etwas Einmaliges zu erschaffen.

Als der Ausnahmekünstler und Begründer des Fauvismus Henri Matisse nach einer schweren Erkrankung ans Bett gefesselt ist, nimmt er sich Schere und Papier zur Hand und beginnt, Silhouetten auszuschneiden. Zuerst einen Vogel, dann immer neue Formen und Umrisse. Schon lange hatte er nach einer Möglichkeit gesucht, Linie und Farbe zu verbinden, was ihm mit Hilfe der Scherenschnitte endlich gelang. Er zeichnete von nun an ausschließlich »mit der Schere« und gab die Malerei ganz auf. Seine großformatigen, aus buntem Papier geschnittenen und geklebten Collagen sind ein Meilenstein der Kunstgeschichte und bannen noch heute mit ihren vibrierenden Farben und träumerischen Szenerien die Blicke der Betrachter.

Die Kuratorin Samantha Friedman hatte nach der jahrelangen Recherche und Arbeit an der Matisse-Ausstellung »The Cut-outs«, die 2014/15 im Museum of Modern Art in New York stattfand, die Idee, die Entwicklung dieser vollkommen neuen Kunstform auf bisher nie dagewesen Weise zu erzählen: Mit Henri Matisses eigenen Mitteln. Mit Illustrationen von Cristina Amodeo, die sich Matisses

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