Tagebuch III

Henry David Thoreau

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  • Matthes & Seitz Berlin
  • 2018
  • ISBN 978-3-95757-172-4
  • 377
  • Gebunden
  • 19 x 12.2 x 2.5 cm

Die Phänomene der verschiedenen Jahreszeiten und die Schilderungen unterschiedlichster Sonnenuntergänge und Mondwanderungen bezeugen den Lauf des in diesem Band der Tagebuchaufzeichnungen dokumentierten Jahres 1851 vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Thoreaus Sicht auf die von ihm durchwanderte Landschaft veränderte sich durch seine Tätigkeit als Landvermesser. Und so weckt das Surren in den Stromkabeln, die Klänge seiner »Telegrafenharfe«, antike und romantische Assoziationen, die Thoreau leichthin mit der von ihm begrüßten technischen Moderne verbindet. Konkrete politische Überzeugungen in Fragen der Sklaverei und wütende Schmähreden gegen prosüdstaatliche Bostoner Zeitungen zeigen Thoreau als überzeugten Fluchthelfer entflohener Sklaven, während er zugleich Freiheitsgesänge entfaltet, die in ihrer Poesie an Walt Whitman erinnern.

Henry David Thoreau (1817–1862), einer der Urväter des Nature writing, war Privatsekretär von Ralph Waldo Emerson und baute auf dessen Waldstück beim Waldensee eine Blockhütte, in der er zwei Jahre lebte und darüber ›Walden oder Leben in den Wäldern‹ schrieb. Als er verhaftet wurde, weil er vier Jahre keine Wahlsteuern gezahlt hatte, verfasste er den Essay ›Über die Pflicht zum Ungehorsam gegenden Staat‹. Bis heute übt er großen Einfluss auf Generationen von Schriftstellern und Künstlern aus und dient als Vorbild für »zivilen Ungehorsam«.

Übersetzung: Rainer G. Schmidt

Leseprobe

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