Ultrablack of Music: Feindliche Übernahme

Andrzej Steinbach, Achim Szepanski (Eds.)

10.00 

Vorrätig

  • Spector Books
  • 2017
  • ISBN 9783959051385
  • 96 pages
  • Fadengeheftete Broschur
  • 18 x 11 cm

Musik stellt heute soziale Beziehungen her, die kein Eigentum mehr verlangen. Aber sie kann trotzdem nicht systemunabhängig agieren, ohne selbst Teil einer kapitalen Verwertungslogik zu sein. Dieser unauflösbare Konflikt ist die Basslinie für einen Mix, den Andrzej Steinbach und Achim Szepanski in Ultrablack of Music: Feindliche Übernahme vorlegen. Steinbach montiert drei unterschiedliche Texte: Eine TV-Talkshow als Kammerspiel, eine Namensliste aller RAF-Mitglieder in Form einer Partitur und einen Computercode einer zerhackten McKinsey Werbung. 1971 hatte der WDR die Sendung „Ende offen: Pop und Co – die andere Musik zwischen Protest und Kommerz!“ ausgestrahlt, bei der Nikel Pallat, Mitglied der Band Ton Steine Scherben, eine Axt unter seiner Jacke hervorholte und mehrmals mit voller Kraft auf den Tisch einschlug. Dieser ging dabei nicht kaputt, aber die Geste war unmissverständlich.

Achim Szepanski ist ein deutscher Schriftsteller, Musiker und Gründer vom Techno-Label Force Inc. und dessen Sublabels Mille Plateaux und Ritornell.

Andrzej Steinbach absolvierte 2013 sein Diplom an der HGB Leipzig, seit 2015 ist er dort Meisterschüler bei Prof. Heidi Specker.

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