Walden – oder Leben in den Wäldern

Henry David Thoreau

13.00 

Verfügbarkeit: In Stock

  • Diogenes
  • 2004
  • ISBN 978-3-257-06461-2
  • 512 Seiten
  • Taschenbuch
  • 18 cm

Aus dem Englischen von Emma Emmerich und Tatjana Fischer

Wie soll und will ich leben? – Thoreau sucht eine Antwort auf diese Frage und zieht sich für zwei Jahre in eine selbstgebaute Blockhütte am Walden-See zurück. ›Walden oder Leben in den Wäldern‹ ist das Buch dieses Experiments. Thoreau zeigt darin, dass der Weg zu sich selbst bei den einfachen Dingen und einer gelasseneren Gangart beginnt. Kunstvoller Essay und erzählende Prosa in einem ist ›Walden‹ eine höchst vergnügliche Lektüre und ein veritables Handbuch des Glücks.

Mehr zum Inhalt

Als Mitte des 19. Jahrhunderts alle Welt dem Ruf ›Go West‹ zu Gold und neuen Territorien folgte, machte sich Thoreau daran, eine andere Reiseroute zu entdecken: jene zum eigenen Ich. Ausgerüstet mit Hammer, Nägeln, gebrauchten Brettern und zwei Glasfenstern zog er am amerikanischen Unabhängigkeitstag an den Waldenteich direkt vor seinem Heimatstädtchen Concord/Massachusetts. Dort baute er für zwei Jahre, zwei Monate und zwei Tage eine Hütte – ein »Experiment«, keine Naturschwärmerei. »Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, dem eigentlichen, wirklichen Leben näher zu treten, […] damit ich nicht, wenn es zum Sterben ginge, einsehen müsste, dass ich nicht gelebt hatte.« ›Walden oder Leben in den Wäldern‹ ist das Buch dieses Experiments. Thoreau zeigt darin, dass der Weg zu sich selbst bei den einfachen Dingen und einer gelasseneren Gangart beginnt. Kunstvoller Essay und erzählende Prosa in einem, von einer sprachlichen Unmittelbarkeit wie das Tagebuch, aus dem es entstand, ist Walden eine höchst vergnügliche Lektüre und ein veritables ›Handbuch des Glücks‹.