Hosted by: Lorena Carràs, Jean-Marie Dhur (Zabriskie - Buchladen für Kultur und Natur) & Sina Ribak (researcher for ecologies & the arts)
In the context of the exhibition Soft Gardens, a project between Bureau of Transitioning Landscapes and Kallia Kefala.
in English
Registration mandatory!
This walk through Alter Luisenstädtischer Friedhof is an invitation to practice kinship - as a way to approach the idea of interconnectedness of all life.
The predominant schools of western thought see the spheres of culture (humans) and nature (all other living beings) as separate from each other, and the human sphere as one that stands above all others. But in the context of multiple global crises happening, we are witnessing a shift towards more holistic natureculture approaches. The Kinship Walk explores the idea that all creatures, including humans, are interconnected and dependent on each other.
During the walk, we will introduce various practices to help us connect with the more-than-human world. Getting to know the landscape through different exercises and methods, including walking, situated readings, listening and other awareness practices - may inspire us to take a more inclusive perspective - in which we can consider the perspective of an oak tree, a squirrel or a hawk.
From practical science to literature, from sound practice to awareness routines, the hosts embrace various disciplines and perspectives, in their attempt to make entanglements perceptible. Everyone is invited to join the walk and to share their experience in re-connecting with the living world.
in English // registration mandatory
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Dieser Spaziergang über den Alten Luisenstädtischen Friedhof ist eine Einladung, die Verwandtschaft der Arten zu praktizieren - als einen Weg, uns der Idee der Vernetzung allen Lebens zu nähern.
Die vorherrschenden westlichen Denkschulen sehen die Sphären der Kultur (Menschen) und Natur (alle anderen Lebewesen) als voneinander getrennt an, und die menschliche Sphäre als eine, die über allen anderen steht. Im Zusammenhang mit den zahlreichen globalen Krisen erleben wir jedoch einen Wandel hin zu ganzheitlicheren Natur-Kultur-Ansätzen. Der Kinship Walk erforscht die Idee, dass alle Lebewesen, einschließlich der Menschen, miteinander verbunden und voneinander abhängig sind.
Während des Spaziergangs werden wir verschiedene Praktiken vorstellen, die uns dabei helfen, uns mit der mehr-als-menschlichen Welt zu verbinden. Das Kennenlernen der Landschaft durch verschiedene Übungen und Methoden, wie z. B. Gehen, ortsbezogene Lesungen, Zuhören und andere Aufmerksamkeitsübungen, kann uns dazu inspirieren, eine umfassendere Perspektive einzunehmen, bei der wir die Sichtweisen einer Eiche, eines Eichhörnchens oder eines Falken berücksichtigen können.
Von der praktischen Wissenschaft bis zur Literatur, von der Klangpraxis bis zur Achtsamkeitsroutine - die Hosts beziehen verschiedene Disziplinen und Perspektiven in ihren Versuch ein, die Verstrickungen des Lebens wahrnehmbar zu machen. Alle sind eingeladen, sich dem Spaziergang anzuschließen und Erfahrungen zu teilen, die bei der Wiederverbindung mit der lebendigen Welt.